Screenshot unter Windows 11 machen — jede Methode.
Windows 11 hat mehr Wege, einen Screenshot zu machen, als die meisten kennen — und jeder ist für eine andere Situation gedacht. Hier sind alle aktuellen Methoden (Stand 2026): die Tastenkombinationen, das Snipping Tool, wo deine Screenshots landen und wie du auch ohne Druck-Taste auslöst.
Die schnelle Antwort: Win+Shift+S
Drück Windows-Taste + Umschalt + S. Der Bildschirm wird abgedunkelt, oben erscheint eine kleine Leiste, und du ziehst mit der Maus einen Bereich auf. Genau dieser Ausschnitt landet in der Zwischenablage — einfügen kannst du ihn überall mit Strg+V. Das ist unter Windows 11 der schnellste Weg, weil du sofort nur den Teil aufnimmst, den du brauchst, statt hinterher zuzuschneiden.
In der Leiste kannst du zwischen vier Modi wählen: rechteckiger Ausschnitt, Freihand-Ausschnitt, Fenster-Ausschnitt (ein einzelnes Fenster sauber, ohne den Rest) und Vollbild. Nach der Aufnahme blendet Windows kurz eine Benachrichtigung ein — klick sie an, und der Screenshot öffnet sich direkt im Snipping Tool, wo du ihn beschriften oder speichern kannst.
Alle Tastenkombinationen im Überblick
Win+Shift+S — der Bereichs-Screenshot. Auswählen, was du willst, landet in der Zwischenablage. Der empfohlene Standardweg unter Windows 11.
Druck (Print / PrtSc) — nimmt den gesamten Bildschirm auf. Unter Windows 11 kannst du die Druck-Taste so einstellen, dass sie direkt das Snipping Tool öffnet (siehe „Druck-Taste belegen" weiter unten). Ohne diese Einstellung landet das Vollbild in der Zwischenablage, und du fügst es mit Strg+V z. B. in Paint ein.
Win+Druck — nimmt den ganzen Bildschirm auf und speichert ihn automatisch als Datei. Der Bildschirm wird kurz dunkler, das ist die Bestätigung. Du musst nichts einfügen — die Datei liegt sofort im Ordner „Bilder › Screenshots".
Alt+Druck — nimmt nur das aktive Fenster auf (nicht den ganzen Bildschirm) und legt es in der Zwischenablage ab. Praktisch, wenn du genau ein Programmfenster zeigen willst und alles drumherum weglassen möchtest.
Win+G — öffnet die Xbox Game Bar. Über sie machst du ebenfalls einen Screenshot des aktuellen Fensters; vor allem in Spielen und Vollbild-Apps ist das oft der zuverlässigste Weg.
Das Snipping Tool unter Windows 11
Das Snipping Tool ist die feste App hinter Win+Shift+S. Du findest es über das Startmenü, wenn du „Snipping Tool" eintippst. Es kann mehr als nur aufnehmen: einen Timer setzen (3 oder 10 Sekunden Verzögerung, um vorher noch ein Menü zu öffnen), Aufnahmen direkt beschriften mit Stift und Marker, zuschneiden und als .png, .jpg oder .gif speichern. In neueren Windows-11-Versionen nimmt das Snipping Tool auch den Bildschirm als Video auf — für reine Screenshots brauchst du diese Funktion aber nicht.
Wo landen meine Screenshots? Der Speicherort
Das hängt von der Methode ab — und genau das verwirrt die meisten:
Win+Druck speichert automatisch in C:\Benutzer\DeinName\Bilder\Screenshots. Dort werden die Dateien fortlaufend durchnummeriert.
Win+Shift+S, Druck und Alt+Druck speichern keine Datei — der Screenshot liegt nur in der Zwischenablage. Du musst ihn aktiv einfügen (Strg+V) und dann selbst speichern, sonst ist er weg, sobald du etwas anderes kopierst. Wenn du ihn nach der Aufnahme aus der Benachrichtigung im Snipping Tool öffnest, kannst du den Speicherort dort frei wählen.
Screenshot ohne Druck-Taste
Viele kompakte Tastaturen und Laptops haben keine eigene Druck-Taste — oder sie ist mit einer Funktionstaste (Fn) belegt. Du bist trotzdem nicht ausgeschlossen:
Win+Shift+S funktioniert komplett ohne Druck-Taste und ist deshalb der beste Standardweg. Alternativ öffnest du das Snipping Tool über das Startmenü und löst per Mausklick aus. Auf manchen Laptops liegt die Druck-Funktion auf Fn + einer anderen Taste (oft mit „PrtSc" beschriftet) — schau auf die kleinen Zweitbelegungen deiner Tastatur.
Die Druck-Taste mit dem Snipping Tool belegen
Wenn du willst, dass die Druck-Taste direkt den Auswahl-Screenshot startet (statt nur in die Zwischenablage zu kopieren), stellst du das einmalig ein: Öffne Einstellungen › Barrierefreiheit › Tastatur und aktiviere „Verwenden Sie die Schaltfläche ‚Druck', um die Bildschirmaufnahme zu öffnen". Ab dann öffnet ein Druck auf die Taste sofort die Win+Shift+S-Leiste — die wohl komfortabelste Einstellung für alle, die oft Screenshots machen.
Welche Methode wann?
Schnell einen Ausschnitt teilen → Win+Shift+S, dann Strg+V im Chat. Den ganzen Bildschirm als Datei sichern → Win+Druck. Genau ein Fenster zeigen → Alt+Druck oder der Fenster-Modus in Win+Shift+S. Vor der Aufnahme noch ein Menü öffnen → Snipping Tool mit Timer.
Wenn du mehr willst als nur aufnehmen
Für einen Bug-Report oder eine schnelle Notiz reichen die Bordmittel von Windows 11 vollkommen — dafür sind sie da. Sobald ein Screenshot aber öffentlich wird (ein Launch-Post, ein App-Store-Eintrag, eine Doku, ein Pitch), sieht das blanke .png schnell unfertig aus: flach auf der Seite, harte Kanten, kein Fokus, und private Daten stehen ungeschützt mitten im Bild.
ShotsGlow setzt genau dort an, wo das Snipping Tool aufhört — nativ unter Windows, in Sekunden, und alles läuft lokal auf deinem Rechner. Du legst den Screenshot auf einen gestalteten Hintergrund, rundest die Ecken, setzt einen Schatten und beschriftest ihn mit Pfeilen und Text. Sensibles wie E-Mail-Adressen, Tokens oder Kundendaten kannst du schwärzen, verpixeln oder unkenntlich machen — die Redaktion übersteht auch nachträgliches Zuschneiden. Zum Schluss exportierst du in der exakten Größe für deinen nächsten Post: gestalten, schwärzen, freistellen, alles in einem Tool. So wird aus einem Screenshot, der aufgenommen aussieht, einer, der aussieht wie gestaltet.